Verdopple deine Ernte mit Elektrokultur: Die Elektrokulturantenne

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Verdopple deine Ernte mit Elektrokultur: Die Elektrokulturantenne

Elektrokulturantenne

Elektrokulturantenne , © Laurent Lange 2021

Kultiviere deinen Garten mit den Energien der Natur, um Wachstum und Produktivität zu verbessern. Nein, das ist kein Blödsinn – es funktioniert hervorragend. Es ist sogar üblich, dass sich die Ernte dadurch verdoppelt. Eine einfache Installation zielt darauf ab, atmosphärische und tellurische elektrische Ströme, kosmische Strahlung und das Erdmagnetfeld zu kanalisieren.

Die Geschichte der Elektrokultur geht Hand in Hand mit der Geschichte der Elektrizität. Einige Elektrokulturtechniken gab es jedoch schon lange vor der offiziellen Entdeckung der Elektrizität. Diese Methode wird vor allem in Frankreich praktiziert ­– mit grossem Erfolg.

Bekannte Permakulturisten wie Bernard Lequebin (†) oder Philip Forrer haben Elektrokultur angewendet und Erfolge verzeichnet. Erstaunt mussten wir feststellen, dass sehr wenig Gärtner Elektrokultur kennen. Vielleicht liegt es daran, dass sie unkonventionell erscheint, dennoch ist sie eine reine natürliche Nutzung der freien Energien, wie einst Nicola Tesla es für die Menschheit wollte.

Trau dich, etwas Neues auszuprobieren. Es ist einfach! Und die Chancen, dass die Resultate deinen Erwartungen entsprechen, stehen gut 😉

Inhaltsverzeichnis

Was ist Elektrokultur?

Elektrokultur bedeutet, die elektromagnetischen Energien, die uns umgeben, zu verstehen, zu versuchen, sie einzufangen und sie auf Pflanzen zu lenken.

Was ist das Ziel?

Bessere Keimung und höheres Wachstum sowie bessere Resistenz gegen Krankheiten entwickeln.

Was benötigst du?

  • 1 Kupferrohr (10 bis 12 mm Innendurchmesser)
  • 10 Meter verzinkter Draht
  • Zange
  • Schraubenzieher
  • Metermass
  • 1 Schlauchschelle

Verschiedene Methoden

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen, mehr oder weniger bekannten Methoden. Wahrscheinlich gibt es aber noch mehr Methoden.

  1. Die Lakhovsky-Spule (eher für einzelne Pflanzen)
  2. Die Kupferpyramide (vorwiegend für Aussaat/Keimung)
  3. Die Elektrokulturantenne vom Typ Blitzableiter (ideal für grössere Flächen)

In diesem Beitrag schreiben gehen ausschliesslich über die Elektrokulturantenne als Methode ein.

Wie funktioniert es?

Die Elektrokulturantenne ist eine Attraktion. Sie zieht garantiert die neugierigen Blicke der Nachbarn auf sich und wird bestimmt zu Thema des Tages.

Sobald die Antenne hergestellt ist, ↓ siehe Video unten ↓, wird sie in Nord-Süd-Richtung verlegt und etwa 50 cm tief in den Boden gesetzt. Übrigens: Sie funktioniert auf jedem Bodentyp. Doch man sollte wissen: Je trockener der Boden ist, desto tiefer sollte die Antenne gesetzt werden, damit das Wasser von der Tiefe hochkommt (Elektro-Osmose-Prinzip).

Die Antenne empfängt

Wichtige Empfehlung (wir haben es leider nicht so gemacht): Ein verzinktes Gitter 3 m entfernt der Antenne und 20 cm tief rundherum setzen. Es soll die Energie kanalisieren und noch bessere Erträge geben.

Kein Erfolg? Daran kann es liegen

Ein Misserfolg könnte an folgenden Umständen liegen:

  • Ein Baum, der über die Antenne ragt, nimmt die Energie auf.
  • Eine Stromleitung über dem Garten leitet die Energie zu sich um.
  • Auch Züge in unmittelbarer Nähe können einen Einfluss haben.

Falls du diese drei Gründe bei dir ausschliessen kannst, versuche, die Antenne an einem anderen Ort aufzustellen. Freie Energie ist eine Wissenschaft für sich, und was es sonst noch für Störfaktoren gibt, wissen wir nicht. Dennoch berichten die meisten Anwender, die Technik sei bei ihnen von Erfolg gekrönt.

Fazit

Die Permakultur hat so viel zu bieten, dass wir ständig am Lernen sind und uns stetig verbessern – als Menschen und als Gärtner. Das natürliche Zusammenspiel der Energien zwischen Vater Himmel (der Gebende) und Mutter Erde (die Empfangende) zeigen auf, dass wir für höhere Erträge kein Gift, das uns krank macht, anwenden sollten. Die Natur zu verstehen bringt uns alles, was wir Menschen benötigen.

Indem wir uns der Permakultur und ihren Techniken widmen, tragen wir zu einer besseren Welt bei.  Unsere Gedanken, wenn wir von Elektrokultur schreiben, gehen an Nikola Tesla und sein Lebenswerk,  freie Energie allen Menschen zugänglich zu machen.

Möge eine bessere Welt bald Wirklichkeit werden. Und viel Spass mit der Elektrokultur 😉

Video

12 Comments

  1. Katharina sagt:

    ein Bekannter hat die Befürchtung geäußert, dass diese Antenne bei Blitzeinschlag die in der Nähe stehenden Hartenhütten gefährden könnten. wie ist das zu sehen?

    • Laurent sagt:

      Das ist eine gute Frage, die wir uns auch selbst gestellt haben. Wir haben recherchiert und keine gefährlichen Fälle gefunden, die durch eine Antenne für Elektrokulturen entstanden sind. Freundliche Grüsse PKBlog-Team

    • Jacqueline Maurus sagt:

      Hallo was für Material ist der Verzinkte Draht bei der Antenne? Eisen oder Stahl oder etwas anderes? Liebe Grüße Jacqueline

      • Laurent sagt:

        Ist reiner Zink Draht. Liebe Grüsse PKBlog-Team

        • Johann sagt:

          Hallo,
          der Geomant sagt, es gibt “Blitzzonen”, die Entladung geht vom Boden zum Himmel.
          Ist man nicht in der Blitzzone, macht solcge Spule nichts.

          • Laurent sagt:

            Guten Abend, wir hatten noch nie ein Problem und haben auch noch nie gehört, dass ein Problem mit Donner auftreten könnte. Schönen Abend PKBlog-Team

          • Simon sagt:

            Wenn ich jetz mehrere Hochbeete nebeneinander habe, kann ich dann das Kupferrohr splitten und zb links rechts von der Antenne einen Abzweiger einbauen und diese dann in die nächsten Hochbeete wieder in die Erde gevben. Dann hätte ich so zu sagen eine Antenne für 3 Hochbeete. LG

    • DerMarco sagt:

      na eigentlich besteht keine Gefahr daher ein Blitzableiter auch in die Erde geht und es ist noch nie eine Gartenhütte neben an abgebrannt durch ein Blitzeinschlag in den Blitzableiter. mit der Antenne wird es dementsprechend dann auch nichts passieren.

  2. Scheiber Gerold sagt:

    Warum verzinkter Draht? Geht Kupferdraht
    nicht auch.

    • Laurent sagt:

      Das Oberteil der Zinkantenne ist weniger elektronegativ als das Kupferrohr, sodass die (leitfähigeren) Elektronen natürlich in Richtung des Rohrs wandern. Einen schönen Tag noch. PKBlog-Team

    • Ingrid Reisinger sagt:

      Ich würd mir gerne eine Antenne mit 1 m kupferröter selber bauen. Die dann aber an einen fahnenmasten in 7 m Höhe anbringen. Dazu wickle ich einen Kupferdraht von der Antenne über Fahnenmasten Richtung Boden.
      Der Mast kommt ca 50 cm in den Boden.
      Meine frage. Muss der Kupferdraht auch mit in den Boden, und muss er abisoliert werden? Besten Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen
      Ingrid

  3. Daniel Montandon sagt:

    Hallo, ist das verzinkte drahtgitter um die antenne unbedingt notwendig? Es scheint mir in Garten nicht so praktisch. funktioniert die Antenne auch ohne dratgitter? gruss und danke für eure Arbeit.

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