Die Zonen in der "Sankofa Rainbow Roots Farm"
Die Zonen in der „Sankofa Rainbow Roots Farm“
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Jahreszeiten in St. Lucia und Früchte auf der Farm

Jahreszeiten in St. Lucia und Früchte auf der Farm

Jahreszeiten in St. Lucia und Früchte auf der Farm, © Laurent Lange 2019

In St. Lucia gibt es zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit (etwa von Dezember bis April) und die Regenzeit (etwa von Mai bis November). Klar: Mit Datum definiert wie in Europa sind die Jahreszeiten in St. Lucia nicht. Am meisten Regen wird zwischen Juli und November erwartet. Es sind aber kurze und heftige Niederschläge, die dann rasch dem blauen Himmel wieder Platz machen. Also noch recht angenehme Niederschläge mit Mindesttemperaturen von 23 Grad. Das Mikro-Klima in St. Lucia ermöglicht eine grosse Vielfalt an Lebensmitteln. Hier fehltes an nichts.

Anbau auf der„Sankofa Rainbow Roots Farm“

Charlemagne erklärt uns, dass die Trockenzeit ideal sei, um Früchte anzupflanzen. So werden etwa Wasser- und Zuckermelonen in der Trockenzeit angepflanzt, da sie in der Regenzeit den schwierigenWetterbedienung nicht standhalten können.

Auch typische Sommergemüse wie Bohnen oder Tomaten pflanzt Charlemagne in der Trockenzeit im Freien an. In der Regenzeit bringt er sie im Gewächshaus unter.

In der „Sankofa Rainbow Roots Farm“ besteht in der Regenzeit das Risiko einer Überschwemmung. Deshalb achtet Charlemagne auf wasserträgliche Nutzpflanzen wie Sojabohnen oder Reis, die eine Überschwemmung überleben. Vorallem Reis, der meist mit der Nassreisanbau-Methode angepflanzt wird, benötigt viel Wasser.

Kurz zusammengefasst:

In der Trockenzeit werden eher Früchten angebaut und in der Regenzeit eher wasserverträgliche Nutzpflanzen.

Früchte auf der „Sankofa Rainbow Roots Farm“

Ackee:

Ackee-Frucht auf Baum

Ackee-Frucht auf Baum

Ackee ist die Nationalfrucht von Jamaika und wird in den tropischen und subtropischen Regionen angepflanzt. Die Früchte sind ähnlich wie Avocado und reich an Eisen. In der „Sankofa Rainbow Roots Farm“ sind sie ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Uns haben sie gut geschmeckt. Aber aufgepasst: Die Früchte sind gefährlich! Um eine Vergiftung zu vermeiden, sollte man sie nur essen, wenn sie reif sind. Reif sind sie, wenn sie sich von selbst öffnet. Und auch dann: Nur das Fleisch ist essbar, Schalen und Kerne sind giftig.

 Papaya:

Papaya in St.Lucia

Papaya auf Baum

Papayas gehören zu der Familie der Melonenbaumgewächse. Wir haben sie immer wieder rund um die Farm angetroffen. Papaya hilft gegen Verdauungsbeschwerden und wird häufig auch bei Leberentgiftung angewendet. In Europa findet man selten so grosse Früchte wie auf dem Foto. Öfter werden Papayas aus Brasilien importiert, wo mehrheitlich kleine Früchte produziert werden.

Ananas:

Ananas

Ananas am Boden

Ananas kennen wir wohl alle. In den tropischen Gebieten werden Ananas angebaut. Rastas legen grossen Wert auf gesunde Ernährung –da sollte auch die Ananas nicht fehlen. Ananas enthält viele Mineralien und Spurenelement. In Diäten werden Ananas oft verwendet, um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Wie die Rastas uns sagten: Ein übersäuerter Körper macht uns krank. Also verzehren wir ab und zu eine Ananas, das schadet bestimmt nicht.

Soursop:

Stachelannone auf Baum

Soursop auf Baum

Die Soursop (oder Stachelannone) ist eine typische Frucht der karibischen Region. Sie enthält viele wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C, Phosphor, Eisen, Proteine … Diabetikern wird der Saft der Frucht empfohlen. Er soll den Blutzuckerspiegel regulieren. Die Blätter helfen unter anderem gegen Schlaflosigkeit und Reizbarkeit und werden als Tee eingenommen.

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