Ähnlichkeiten zwischen Permakultur und Rastafari
Ähnlichkeiten zwischen Permakultur und Rastafari
18. Dezember 2018
Mulch in der "Sankofa Rainbow Roots Farm"
Mulch in der „Sankofa Rainbow Roots Farm“
9. Januar 2019

Pflanzenmedizin in der Rastafari-Kultur

Pflanzenmedizin in der Rastafari-Kultur

Pflanzenmedizin in der Rastafari-Kultur, © Laurent Lange 2019

Unsere Nahrung ist unsere Medizin. PKBlog und die Rastas von „Sankofa Rainbow Roots Farm“ sind gleicher Meinung. Überall auf dieser Welt gibt es unmengen von Wissen über Naturmedizin von traditionellen Stämmen. Leider geht das überlieferte Wissen allmählich verloren. Dies ist auf die moderne Welt zurückzuführen. Alles soll so schnell wie möglich gehen. Nicht einmal unsere Gesundheit wird davon verschont. Die Wirkung von Medikamenten ist schnell spürbar­­­‒ oft heilen sie aber nicht, sondern unterdrücken lediglich die Symptome. Die Medikamente haben den Anschein, dass sie helfen, aber in Wirklichkeit töten sie uns langsam. Die Naturmedizin und ihre Heilpflanzen wirken nicht so schnell wie chemische Tabletten, aber sie schaden dem Körper nicht. Erst im Alter werden die Konsequenzen spürbar. Die Pharmaindustrie kümmert unsere Gesundheit nicht: Das Credo ist „Business als usual“ ­‒ Profit ist das einzige Ziel. Wenn ein Bericht über Heilung mit Pflanzen einer schweren Krankheit rauskommt, beschuldigt die Pharmaindustrie mit dem immer wiederkehrenden gleichen Refrain, dies sei Scharlatanerie.

Auch ohne eine Ausbildung in der Pflanzenmedizin absolviert zu haben, können wir uns ein Wissen in diesem Bereich aneignen. Vorallem wir als Permakulturist haben alles, um unserer Gesundheit Sorge zu tragen.

Alkalische Lebensmittel für die Entgiftung

In „Sankofa Rainbow Roots Farm“ geben die Rastas acht, immer genügend Kräuter angepflanzt zu haben. Für die Rastas sind Kräuter essentiell: Für den Körper und für das Gleichgewicht von Organen. Kräuter sind rein alkalische Lebensmittel und ermöglichen, eine Übersäuerung des Körpers zu verhindern. Viele Kräuter helfen,Vergiftungen entgegenzuwirken. Für die Entgiftung ist die Leber verantwortlich. Als Faustregel kannst du dir merken: Was Bitter ist, ist gut für deine Leber. In diesem Zusammenhang ist uns aufgefallen, dass Löwenzahn einen hohen Stellenwert bei den Rastas von „Sankofa Rainbow Roots Farm“ zu besitzen scheint. Und tatsächlich: Neben Mariendistel und Artischocken treffen wir bei Recherchen im Web auch immer wieder auf Löwenzahn als wichtig Leberunterstützer.

Generell ist es zu empfehlen, viele alkalische Lebensmittel zu konsumieren. Die Leber hat Mühe, säuerliche Lebensmittel zu verarbeiten. Laut den Rastas (und den Infos im Web) sollte man für eine Entgiftungskur Löwenzahn als Salat oder als Tee zu sich nehmen.

Vergiss nicht, Löwenzahn in deine Nahrung zu integrieren. Du machst dir einen Gefallen. Wenn die Leber nicht mehr gut funktioniert, werden auch alle anderen Organe darunter leiden.

 

Eine Excel-Tabelle mit alkalischen Lebensmitteln zum Herunterladen

Auch die Galle ist wichtig! Grüne Säfte trinken

Die Galle wird in der Leber hergestellt. Sie ist eine Flüssigkeit (kein Organ) die von der Leber an die Gallenblase (ein Organ) abgegeben und dort gespeichert wird. Diese Flüssigkeit wird beim Essen in dem Zwölffingerdarm ausgeschüttet, um eine gute Verdauung zu gewährleisten.Wenn jemand öfter wütend ist, sagt man, dass er „Gift und Galle spuckt“. In der Metaphysik wird gesagt, dass Wut unsere Leber vergiftet.

Wenn zu wenig Gallenflüssigkeit wird, liegt dies meistens an einer schlechten Ernährungsweise (zu viel Fett, Junk-Food). Die typischen Beschwerden sind Vollgefühl, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Um dem entgegenzuwirken und die Gallenflüssigkeitsproduktion anzuregen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Aus dem Titel heraus konntest du schon entnehmen, dass grünes Gemüse für die Galle wichtig ist.

Grünes Gemüse besitzt einen starken Inhaltsstoff, nämlich das Chlorophyll, welches unter anderem für die Entgiftung wirksam ist. Charlemagne trinkt nie reine grüne Säfte, sondern vermischt sie mit Zitronen oder Orangen, also mit Vitamine-C. Dann schmeckt es auch besser.

Besonders gut ist grünes Gemüse beim Fasten, um den Entgiftungsprozess zu beschleunigen. Auch sonst ist es gesund für Leber und Galle, sich immer wieder einen grünen Saft zu gönnen. Im Massen zu geniessen, ist für die Ernährungswelt die Wahrheit aller Wahrheit.

Gute Gesundheit wünscht dir das PKBlog-Team

Hier unten gibt es ein einfaches Rezept für grünen Saft, das du auch als PDF herunterladen kannst. Wir empfehlen, den Saft frisch zu trinken.

Noch ein kleiner Tipp: Wenn du einen reinen, grünen Smoothie willst, dann solltest du nur grüne Gemüse reinmixen. Der Smoothie verfärbt sich durch nicht grünes Gemüse ziemlich schnell.

 

Green Power Saft: Das besondere Smoothie Rezept

Video

Schau dir das Interview von Charlemagne an. Es gibt noch andere Gründe, warum wir grünes Gemüse und Kräuter zu uns nehmen sollen.

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